Mittwoch, 6. Oktober 2010

Postskriptum zur Buchmesse

Da ich gefragt wurde, ob es für einen Autor nicht zwingend notwendig sei, zur Buchmesse zu fahren, poste ich hier mal - sozusagen für alle - die Antwort: Nein, es ist nicht grundsätzlich notwendig, in Frankfurt oder auch Leipzig als Person präsent zu sein. Im Grunde ist es für einen Schriftsteller nur dann sinnvoll, die Messen zu besuchen, wenn man im Vorfeld Termine vereinbart hat oder einen anderen wichtigen Grund hat, in den Hallen aufzulaufen. Im vergangenen Jahr war das für mich eine Party zum 10jährigen Bestehen meiner Agentur "scripts for sale". Andere (berühmtere) Kollegen werden von ihren Verlagen um Anwesenheit gebeten, um Interviews zu geben oder zur Kontaktpflege. Wer meint, als unbekannter Autor auf die Buchmesse marschieren und dort Verlagsverträge einheimsen zu können, irrt in der Regel. Denn die wirklich wichtigen Verlags-Menschen sind derart beschäftigt, dass sie kaum Zeit für jemanden haben, den sie nicht kennen und mit dem sie keinen Termin vereinbart haben. Man könnte also eine böse, weil unerfreuliche, Überraschung erleben, wenn man sich nicht ausreichend vorbereitet hat.

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